Ärzte Zeitung online, 03.06.2009

274 Gen-Apfelbäume in Institut vernichtet

DRESDEN(dpa). Unbekannte haben im Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Dresden-Pillnitz am Wochenende 274 gentechnisch veränderte Apfelbäume vernichtet. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag durchtrennten sie die Stämme der etwa sieben Jahre alten Bäume.

Das Institut bezifferte den Sachschaden auf Nachfrage auf etwa 700 000 Euro, etwa zehn Jahre Arbeit seien zunichtegemacht worden. Die in Töpfen gehaltenen Bäume standen in einem Zelt für Versuchspflanzen. Nach Angaben des Julius-Kühn-Instituts in Braunschweig war das der erste derartige Vorfall in Pillnitz.

Sachsens Agrarminister Frank Kupfer (CDU) vermutet hinter den Vorfall einen Anschlag von Gentechnik-Gegnern. "Die Täter müssen dafür zur Verantwortung gezogen werden, bis zum letzten Cent", sagte Kupfer laut einer Mitteilung.

Topics
Schlagworte
Panorama (30926)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »