Ärzte Zeitung online, 26.06.2009

Indien entwickelt Chili-Geschosse

NEU DELHI (dpa). Feuerrote Chilischoten sollen in Zukunft zu einer der "schärfsten" Waffen der indischen Sicherheitskräfte werden. Wie die Zeitung "The Telegraph" am Freitag berichtete, arbeiten Ingenieure am Forschungsinstitut des Verteidigungsministeriums (DRDO) in der zentralindischen Stadt Gwalior derzeit an der Entwicklung eines Chili-Geschosses.

Diese Geschosse verursachen bei den Opfern brennende Augen und akute Atemnot und setzen sie für Minuten außer Gefecht.

Verarbeitet werden den Angaben zufolge die nur wenige Zentimeter großen Schoten der Sorte "Bhut Jolokia" (Geister-Chili), die als eines der schärfsten Gewürze der Welt gelten. Geplant ist der Einsatz der neuen Waffe vor allem gegen gewalttätige Demonstranten und bei der Aufstandsbekämpfung. Wann die Chili-Geschosse an Landes- und Bundespolizei übergeben werden, wurde zunächst nicht bekannt.

Topics
Schlagworte
Panorama (27794)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Deutsche haben Angst vor Hautkrebs – und Falten

Eine Umfrage hat ergeben, wie wichtig den Bürgern der UV-Schutz ist. Insbesondere aus Angst vor Karzinomen der Haut schmieren die Deutschen sich fleißig ein – und bekommen trotzdem Sonnenbrand. mehr »

Zu viel Alkohol geht auf die Hoden

Je höher der Alkoholkonsum, umso kleiner sind die Hoden junger Männer, haben italienische Forscher festgestellt. Doch was ist Ursache, was Wirkung? mehr »

Grünes Licht für höhere Pflege-Löhne

Die Pflegekräfte in Deutschland dürfen eine bessere Bezahlung erwarten: Das Bundeskabinett hat den staatlichen Eingriff in die Entwicklung der Pflege-Löhne durchgewunken. mehr »