Ärzte Zeitung online, 29.06.2009

Viele ausländische Studenten in Deutschland

BONN (dpa). Deutschland hat nach den USA und Großbritannien die meisten ausländischen Studierenden. Im vergangenen Jahr waren es 233 606. Damit sei das Niveau in etwa stabil geblieben, teilte der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) am Montag in Bonn mit. 56 000 haben ihre Studienberechtigung in Deutschland erworben - sie sind also schon hier zur Schule gegangen und in diesem Sinne keine richtigen ausländischen Studenten.

Wenn es um den prozentualen Anteil der ausländischen Studierenden geht, befindet sich Deutschland hinter Australien und Großbritannien ebenfalls in der Spitzengruppe. Jeder Achte der insgesamt 1,94 Millionen Studierenden, die sich 2008 an einer deutschen Hochschule eingeschrieben hatten, war Ausländer.

Umgekehrt gehen auch immer mehr Deutsche zum Studium ins Ausland. 2006 waren 83 000 Deutsche an einer ausländischen Hochschule eingeschrieben - sieben Prozent mehr als 2005. Am beliebtesten waren mit fast 14 000 deutschen Studenten die Niederlande. "Das liegt auch daran, dass zum Beispiel das Münsterland sehr grenznah liegt, und da gibt es viele Studierende, die zu Hause wohnen bleiben und zum Studium rüberfahren", erläuterte eine DAAD-Sprecherin. Hinter den Niederlanden kamen Großbritannien und Österreich.

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