Ärzte Zeitung online, 30.06.2009

Nach Absturz vor Komoren Leichen entdeckt - ein Überlebender?

SANAA (dpa). Nach dem Absturz einer Passagiermaschine der staatlichen jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia vor den Komoren sind am Dienstag im Indischen Ozean die Leichen mehrerer Passagiere gesichtet worden. Inzwischen soll ein Überlebender geborgen worden sein.

Ein Sprecher der Zivilluftfahrtbehörde des Jemen am Flughafen von Sanaa sagte, an Bord des Airbus, der in der Nacht von der jemenitischen Hauptstadt Sanaa aus zu den Komoren geflogen war, seien insgesamt 153 Menschen gewesen: 142 Passagiere und 11 Besatzungsmitglieder.

Unter den Passagieren, die zum Großteil von den Komoren stammten und in Frankreich lebten, waren den Angaben zufolge drei Kleinkinder. Zur Absturzursache gab es zunächst keine gesicherten Erkenntnisse. In dem Gebiet war es in der Nacht zum Dienstag sehr windig und regnerisch.

Das Wrack der Maschine wurde nach Angaben des Sprechers noch nicht entdeckt. Rund 16 Seemeilen vor der Küste der Komoren sei jedoch im Meer ein großer Ölteppich entdeckt worden.

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