Ärzte Zeitung online, 01.07.2009

NASA veröffentlicht umfangreichste Karte der Erdoberfläche

WASHINGTON (dpa). Die US-Weltraumbehörde NASA hat die bislang umfangreichste digitale Karte der Erdoberfläche veröffentlicht. Sie besteht aus 1,3 Millionen einzelnen Bildern, die von einem japanischen Spezialinstrument an Bord des "Terra"-Satelliten aufgenommen wurden, wie die NASA am Dienstag mitteilte.

Die Karte, die jedermann kostenlos im Internet einsehen und herunterladen kann, decke 99 Prozent der Erdoberfläche ab. Die bislang umfangreichste topografische Datensammlung umfasste 80 Prozent und war während einer Space-Shuttle-Mission zusammengetragen worden.

Durch die neuen Daten könnten eine Reihe von Lücken geschlossen werden, die es in der während der Shuttle-Mission zusammengestellten Karte gegeben habe, sagte Projektforscher Michael Kobrick. Vor allem zu extremen Steilhängen und in manchen Wüsten hätten noch Erkenntnisse gefehlt "Diese einzigartigen globalen Daten werden Benutzern und Forschern vieler Disziplinen zu Diensten sein, die Informationen über Erhebungen und Erdoberflächen brauchen", sagte NASA-Wissenschaftler Woody Turner.

www.nasa.gov/topics/earth/features/20090629.html

Topics
Schlagworte
Panorama (32510)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »