Ärzte Zeitung online, 02.07.2009

Vier-Meter-Python erwürgt Kleinkind in Florida

WASHINGTON (dpa). Eine vier Meter lange Python-Schlange hat im US-Staat Florida ein zwei Jahre altes Kleinkind erwürgt. Das als Haustier gehaltene Reptil sei über Nacht unbemerkt aus seinem Käfig in einem Haus in Oxford entkommen und habe sich um den Hals des Mädchens gewickelt, berichtete der Lokalsender WKMG am Mittwoch unter Berufung auf die Behörden.

Nachdem der Besitzer der Schlange die kleine Tochter seiner Freundin leblos fand, erstach er das Tier.

Birmanische Pythons hätten enorme Kräfte, sagte Schlangenexperte Matt Harrison dem Sender. "Sie sind nicht nur stark genug, jemanden zu erwürgen, sondern auch Knochen zu brechen." Im Süden Floridas wurden in der Vergangenheit den Angaben zufolge Schlangen dieser Art ausgesetzt, die zuvor als Haustiere gehalten worden waren. Nach einer Studie der Universität Florida vermehre sich der Python-Bestand dort inzwischen "rapide", und es werde erwartet, dass die Schlangen bald schon die Mitte des Bundesstaates erreichen.

Topics
Schlagworte
Panorama (33051)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »