Ärzte Zeitung, 07.07.2009

Immer mehr Hausärzte in England suspendiert

LONDON (ast). In Großbritannien wurden in den vergangenen drei Jahren 134 Hausärzte des staatlichen Gesundheitsdienstes suspendiert. Das sorgt für Schlagzeilen, da der Steuerzahler die Kosten für die Ausgleichszahlungen trägt.

Ein suspendierter Arzt erhält laut Londoner Gesundheitsministerium "rund 60 000 Pfund", das sind 70 000 Euro. Die Zahl der suspendierten Hausärzte ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Grund laut Experten: Die Klagefreudigkeit der Patienten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »