Ärzte Zeitung online, 07.07.2009

Nach Überfall mit der Polizei getrampt

KOBLENZ (dpa). Ausgerechnet mit einer zivilen Polizeistreife wollten zwei Männer in Koblenz nach einem Überfall fliehen. Die 18- und 19-Jährigen hatten das Auto an einer Tankstelle angehalten und wollten als Tramper mitgenommen werden, teilte die Polizei in Koblenz am Dienstag mit.

Doch so erleichtert sie beim Einsteigen waren, so geschockt waren sie, als sie nach kurzer Fahrt bei der nächsten Polizeiwache abliefert wurden. Der Vorfall war nämlich bereits mitsamt Täterbeschreibung über Funk gemeldet worden.

Das Duo hatte am frühen Dienstag einen Bäckerei-Fahrer angegriffen und zu Boden geworfen. Polizisten, die zufällig zu Fuß um die Ecke kamen, nahmen die Verfolgung der Täter auf, verloren sie dann aber. Just als sie die Angaben per Funk an ihre Kollegen weitergaben, hielt die Zivilstreife an, um die beiden Tramper aufzulesen.

Topics
Schlagworte
Panorama (33393)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Diese Aspekte schinden den Körper von Astronauten

Die Forschung auf der ISS liefert wichtige Erkenntnisse, ist aber Schwerstarbeit für den Organismus. Was passiert dabei mit dem Körper genau – und wozu das Ganze? mehr »

GBA warnt Spahn vor GKV-Systembruch

Der Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig darüber informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Doch glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »