Ärzte Zeitung online, 08.07.2009

Erlangen bekommt Max-Planck-Institut für Licht

ERLANGEN (dpa). Die Universitätsstadt Erlangen bekommt ein Max- Planck-Institut für die Physik des Lichts. Schwerpunkt der physikalischen Forschungsstätte sei die Untersuchung grundlegender Phänomene von Licht, sagte Institutssprecherin Sabine König am Dienstag in Erlangen.

"Die Stadt ist bekannt für ihre Stärke in der Optik-Forschung", begründete sie die Standort-Wahl. Das Zentrum wird an diesem Mittwoch (8. Juli) eröffnet. Bis 2011 sollen 300 Mitarbeiter eingestellt werden.

Vorerst setzt das neue Institut auf zwei Abteilungen: Unter dem Namen "Optik und Information" beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Übertragung von Informationen durch Licht. So sollen unter anderem hochgesicherte, abhörsichere Verfahren zum Datenaustausch für Banken entwickelt werden. Die Abteilung "Photonik und neue Materialien" arbeitet mit Kristallfasern, die Licht nahezu verlustfrei leiten. Damit könnten beispielsweise Sensoren für die Schadstoffüberwachung von Gewässern gebaut werden. In den nächsten Jahren sollen zwei weitere Abteilungen entstehen.

Topics
Schlagworte
Panorama (32510)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »