Ärzte Zeitung online, 08.07.2009

Läufer bei Stierhatz im Gesäß aufgespießt

PAMPLONA (dpa). Bei der traditionsreichen Stierhatz in Pamplona hat am Mittwoch einer der Teilnehmer eine besonders schmerzhafte Begegnung mit den Tieren erlebt. Der aus Madrid stammende Mann sei von einem der bis zu 600 Kilogramm schweren Bullen im Gesäß aufgespießt worden, teilten die Rettungskräfte in der nordspanischen Stadt mit.

Die klaffende Wunde musste im Krankenhaus genäht werden. Zwei weitere Läufer landeten ebenfalls im Hospital, unter ihnen ein 24 Jahre alter Tourist aus Australien. Er erlitt eine Kopfverletzung. Insgesamt wurden 44 Menschen verletzt.

Am Mittwoch waren die als besonders aggressiv berüchtigten Stiere der Züchterei Cebada Gago auf die Teilnehmer losgelassen worden. Auf dem glitschigen Kopfsteinpflaster stürzten einige der Tiere und krachten in die Menschenmenge.

Bei der Hatz ("encierro") werden noch bis zum 14. Juli jeden Morgen sechs Kampfstiere durch die Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt, wo sie abends von Toreros getötet werden. Sie geht auf einen alten Brauch zurück: Im Mittelalter wurden die Rinder von den Weiden auf den Markt oder in den Schlachthof getrieben.

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