Ärzte Zeitung online, 10.07.2009

L.A.-Polizeichef schließt Mord an Michael Jackson nicht aus

LOS ANGELES (dpa). Der Polizei-Chef von Los Angeles, William Bratton, hat eine Ermordung von Popstar Michael Jackson nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit dem US-Sender CNN sagte Bratton am Donnerstag, dass die Ermittler das Ergebnis der Autopsie abwarten müssten.

Danach würde in Absprache mit den Gerichtsmedizinern entschieden, ob es sich um einen Kriminalfall handelt. Derzeit liefen "sehr weit reichende Untersuchungen", sagte Bratton. Sie hätten Jacksons Medikamenteneinnahme und die zahlreichen Ärzte des Sängers ins Visier genommen.

CNN zufolge kann es noch zwei Wochen dauern, bis die toxikologischen Untersuchungen der offiziellen Obduktion bekannt werden. Auch eine unabhängige Autopsie, die von Jacksons Familie in Auftrag gegeben wurde, brachte noch kein Resultat.

Der Sänger war am 25. Juni mit 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Die Behörden ermitteln, ob die mutmaßliche Medikamentensucht des Sängers Ursache für den Tod war.

Lesen Sie dazu auch:
Michael Jackson: Mit Kälte wurde seine Haut gebleicht

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