Ärzte Zeitung online, 10.07.2009

Mehr als 300 Verletzte bei Erdbeben in China

PEKING (dpa). Bei einem Erdbeben der Stärke 6,0 in der südwestchinesischen Provinz Yunnan sind am Donnerstagabend mehr als 300 Menschen verletzt worden, rund 30 von ihnen schwer. Rund 10 000 Häuser wurden vollständig zerstört, etwa 30 000 Gebäude wurden beschädigt, berichtete der chinesische Staatsrundfunk.

Tausende von Menschen wurden obdachlos, Zehntausende verbrachten die Nacht aus Angst vor weiteren Erdstößen auf der Straße.

Das Epizentrum lag bei der Stadt Guantun in etwa zehn Kilometern Tiefe. Dem ersten Beben folgten zahlreiche schwächere Nachbeben. Das letzte Nachbeben wurde kurz vor Mitternacht (Ortszeit) registriert.

Der Zivilschutz und die Armee rückten aus, um den Opfern zu helfen. Als erste Hilfsmaßnahme wurden knapp 5000 Zelte, mehrere Tausend Decken und andere Hilfsgüter in die Region transportiert. Helfer und zusätzliche Polizeikräfte wurden in das Krisengebiet geschickt.

Topics
Schlagworte
Panorama (33122)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Arzt und Kämpfer gegen sexuelle Gewalt

Die Gewinner der Nobelpreise haben am Montag ihre Auszeichnungen entgegengenommen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte dabei der Arzt Denis Mukwege, Träger des Friedensnobelpreises. mehr »

Erste Kassen senken Zusatzbeitrag deutlich

Die gute Konjunktur und hohe Reserven machen sinkende Zusatzbeiträge möglich – aber nicht bei jeder Krankenkasse. mehr »