Ärzte Zeitung, 13.07.2009

Kritik an falschem Schinken und künstlichem Käse

BERLIN (dpa). Die Kritik an der Verwendung von Lebensmittelimitaten wie künstlichem Schinken und Käse wird lauter. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) plädiert für eine klare Kennzeichnung, Kontrollen und Sanktionen.

"Wir sind gegen jede Form des Manschens und Panschens", sagte NGG-Chef Franz-Josef Möllenberg der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). Notwendig seien Reinheitsgebote für Lebensmittel.

Falscher Schinken besteht aus Stärke-Gel und kleinen Fleischstücken, Analogkäse aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß, Stärke, Aromen und Farbstoffen.

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