Ärzte Zeitung, 13.07.2009

Kritik an falschem Schinken und künstlichem Käse

BERLIN (dpa). Die Kritik an der Verwendung von Lebensmittelimitaten wie künstlichem Schinken und Käse wird lauter. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) plädiert für eine klare Kennzeichnung, Kontrollen und Sanktionen.

"Wir sind gegen jede Form des Manschens und Panschens", sagte NGG-Chef Franz-Josef Möllenberg der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). Notwendig seien Reinheitsgebote für Lebensmittel.

Falscher Schinken besteht aus Stärke-Gel und kleinen Fleischstücken, Analogkäse aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß, Stärke, Aromen und Farbstoffen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »