Ärzte Zeitung online, 14.07.2009

Foodwatch für härteres Durchgreifen bei Imitaten

BERLIN (dpa). Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert ein härteres Durchgreifen bei illegalen Käse- und Schinken-Imitaten. "Das einzige, was hier wirklich helfen würde, ist, die "schwarzen Schafe" beim Namen zu nennen", sagte Geschäftsführer Thilo Bode in Berlin.

Alle Kontrollergebnisse müssten veröffentlicht werden, so Bode zur dpa. Die Bußgelder seien nicht abschreckend genug. Das größere Problem sieht er in "legaler Täuschung", wenn natürliche Aromen im Erdbeerjoghurt nicht von Erdbeeren stammten oder ein glutamathaltiger Geschmacksverstärker als Hefeextrakt deklariert sei. Bode forderte eine EU-weite Änderung der Lebensmittelkennzeichnung.

Lesen Sie dazu auch:
Lebensmittel-Imitate: Berlin will neue Regeln

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »