Ärzte Zeitung online, 16.07.2009

Kreditkarten-Schock: Rechnung über 23 Billiarden Dollar

WASHINGTON (dpa). Eine Kreditkarten-Abrechnung über 23 148 855 308 184 500 Dollar: Josh Muszynski aus Manchester (US-Staat New Hampshire) ereilte ein gewaltiger Schock, als er unlängst nach seinem Kontostand sah.

Für ein Päckchen Zigaretten sollte der 22-Jährige das zweitausendfache der US-Staatsschulden ausgegeben haben, berichtete der US-Fernsehsender CNN am Mittwoch (Ortszeit). Zunächst sei er "sehr, sehr panisch gewesen", berichtete Muszynski.

Ein Anruf bei der Bank schaffte Klärung: Alles sei ein Computerfehler gewesen, neben der Billiarden-Summe werde auch die zugleich berechnete Überziehungsgebühr von 15 Dollar (10,70 Euro) gestrichen, habe ihn ein Mitarbeiter der US-Großbank Bank of America beruhigt. Die Kreditkarten-Firma Visa erklärte laut CNN, ein "vorübergehender Programmierfehler" habe zu der astronomischen Summe geführt. Nicht nur Muszynski, alles in allem sei "eine kleine Zahl" vorab bezahlter Kreditkarten von der Panne betroffen gewesen.

Der Fehler sei inzwischen behoben, irrtümliche Posten seien entfernt worden, versicherte Visa. Die Karteninhaber hätten keine finanziellen Nachteile zu fürchten. Josh Muszynski berichtete, er habe in seinem ersten Schock an die finanzielle Zukunft seiner Nachkommen als Folge der Mega-Schulden gedacht. "Über Generationen wären alle blank gewesen", meinte der 22-Jährige laut CNN.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »