Ärzte Zeitung online, 17.07.2009

Papst nach Sturz verletzt - Vatikansprecher: "Nichts Ernstes"

AOSTA/ROM (dpa). Nach einem Sturz in seinem Ferienhaus ist Papst Benedikt XVI. am Freitag zu Untersuchungen in ein Krankenhaus im norditalienischen Aosta gebracht worden. Das Oberhaupt der katholischen Kirche sei am frühen Morgen in seinem Chalet in Les Combes im Aostatal gestürzt und "zur Sicherheit" ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der Vatikan mit.

"Es ist aber nichts Ernstes", sagte Vatikansprecher Federico Lombardi. Italienischen Medienberichten zufolge betrat der 82-jährige Benedikt das Krankenhaus ohne sichtbare Beschwerden zu Fuß und unterzog sich dort einer Röntgenuntersuchung des Handgelenks.

Der Papst war am Montag in seinen Sommerurlaub gestartet. In einem Alpen-Chalet im Aosta-Tal im äußersten Nordwesten Italiens, das schon für seinen Vorgänger Johannes Paul II. eingerichtet wurde, will sich das Oberhaupt der katholischen Kirche bis zum 29. Juli ausruhen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Diese Akuttherapie lässt Hypertoniker Berge erklimmen

Wenn Hypertoniker in großen Höhen kraxeln, steigt ihr Blutdruck viel stärker an als bei ähnlicher Belastung auf tieferem Niveau. Eine Akuttherapie kann dagegen helfen, berichten Ärzte. mehr »

Der Trend zur Knieprothese

Bundesweit werden immer mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt - zunehmend auch bei Jüngeren. Medizinisch erklärbar sei der Trend nicht, so die Bertelsmann-Stiftung. Die Autoren vermuten finanzielle Gründe dahinter und geben Ärzten Tipps. mehr »

Sieben Forderungen sollen Modelprojekt ARMIN voran bringen

Bereits seit 2014 läuft die Arzneimittelinitiative "ARMIN" in Sachsen und Thüringen. Die Beteiligten des Modellprojekts haben jetzt Bilanz gezogen und sieben Forderungen an die Politik übergeben. mehr »