Ärzte Zeitung online, 21.07.2009

Badespielzeug enthält oft verbotene Weichmacher

WIESBADEN (dpa). Badespielzeug enthält nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks (hr) oft gesundheitsschädliche Weichmacher. Im vergangenen Jahr habe das Hessische Landeslabor jedes achte untersuchte Produkt beanstandet, berichtete hr-INFO.

Insgesamt seien 39 Artikel wie Quietschentchen, Strandbälle, Wassertiere oder Schwimmflügel getestet worden. 5 davon hätten die seit zehn Jahren in der EU verbotenen Weichmacher enthalten, sagte der hessische Verbraucherschutz-Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU) dem Sender. Die sogenannten Phthalate gelten als Auslöser von Allergien, Asthma oder sogar Krebs. Am häufigsten sei billiges Wasserspielzeug aus China negativ aufgefallen.

Zum Bericht des Hessischen Rundfunks

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »