Ärzte Zeitung online, 21.07.2009

Joe Jackson von Verbrechen an Michael überzeugt

LOS ANGELES (dpa). Michael Jacksons Vater hat am Montag erneut den Verdacht geäußert, dass der Popstar einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. "Es waren nicht nur Medikamente, da war noch was anderes dahinter", sagte Joe Jackson in einem Interview mit CNN-Moderator Larry King.

Der Arzt, der den Sänger zuletzt behandelte, sei weggelaufen und habe sich dadurch verdächtig gemacht. Die AEG-Konzertveranstalter hätten Jacksons Leben "kontrolliert", fügte Leonard Rowe, ein langjähriger Freund der Jackson-Familie, hinzu.

Joe Jackson klagte darüber, dass ihm der Zugang zu seinem Sohn von dessen Helfern und Beratern verwehrt wurde. Berichte, er habe den Sänger als Jungen misshandelt, wies der 79-Jährige als "Schwachsinn" zurück. Er habe seinem Sohn nie Schaden zugefügt, bekräftigte der Familienpatriarch.

Jacksons Schwester La Toya hatte kürzlich den Verdacht geäußert, dass der Popstar wegen seines Vermögens ermordet wurde. "Wir glauben, dass nicht nur eine Person in den Mord verwickelt war. Es war eine Verschwörung, um an Michaels Geld zu kommen", sagte die 53-Jährige in einem Interview der britischen Sonntagszeitung "News of the World". Ihr Bruder sei tot mehr wert gewesen als lebend. Eine Gruppe von "schattenhaften" Figuren habe Michael dazu gezwungen, den Vertrag für 50 Konzerte in London zu unterschreiben. Er selbst wollte höchstens 10 Auftritte, sagte La Toya.

Jackson war am 25. Juni unerwartet im Alter von 50 Jahren an Herzversagen gestorben. Die Todesursache wird noch untersucht.

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