Ärzte Zeitung online, 27.07.2009

Michael Jacksons Privatarzt hatte Geheimversteck für Medikamente

NEW YORK(dpa). Michael Jacksons Privatarzt Conrad Murray hatte in dem Haus des Sängers ein Geheimversteck für Medikamente. Darin habe sich auch das gefährliche Narkosemittel Propofol befunden, berichtete der Internetdienst tmz.com am Samstag unter Hinweis auf Informationen der Polizei in Los Angeles.

Bei einer ersten Durchsuchung am Tag von Jacksons Tod fanden die Polizisten nur wenige Arzneimittel. Erst Tage später, als Murray vernommen wurde, wies er sie selbst auf das Depot hin. Es befand sich in einem Schrank seines Gästezimmers im Haus von Jackson. "Die Medikamente waren verborgen - nicht sehr offensichtlich", sagte ein Polizist dem Internetdienst.

Der 51-jährige Murray wird bei den Ermittlungen zum Tod des "King of Pop" offiziell als Verdächtiger geführt. Bei zwei Durchsuchungen in der Praxis und in einem Lagerraum im texanischen Houston wurden zahlreiche Unterlagen beschlagnahmt, darunter eine Computerfestplatte und eine Adressendatei sowie Rezepte, Rechnungen und Medikamente.

Lesen Sie auch:
Michael Jackson: Mit Kälte wurde seine Haut gebleicht

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

Mehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »

Wenn HIV-Selbsttests falsch anschlagen

Die Packungsbeilagen etlicher HIV-Selbsttests sind fahrlässig unvollständig: Über die eher geringe Wahrscheinlichkeit, bei einem positiven Test tatsächlich infiziert zu sein, erfahren Anwender nichts. mehr »