Ärzte Zeitung, 10.08.2009

Fundsache

Haggis aus England - unbelievable!

Wer hat's erfunden? Schotten und Engländer streiten, ob das schottische Nationalgericht Haggis tatsächlich von einem Engländer kreiert worden ist. Angezettelt wurde die Debatte von der Historikerin Catherine Brown, die in einem Interview mit dem "Daily Telegraph" kundtat, in dem 1616 erschienenen Buch "The English Hus-Wife" ein Haggis-Rezept entdeckt zu haben. Der erste Hinweis auf schottisches Haggis stamme jedoch aus dem Jahr 1747. Bei dem Streit geht es buchstäblich um die Wurst.

Haggis besteht aus dem Magen eines Schafs, in den wie in eine Wurstpelle gehacktes Herz, zerkleinerte Leber und Lunge sowie Nierenfett, Zwiebeln und Hafermehl, scharf gewürzt, hineingepresst werden. Seit Schottlands Nationaldichter Robert Burns (1759-1796) das Gericht in seinem Gedicht "Address to the Haggis" überschwänglich lobte, gilt die Spezialität als schottisch. (Smi)

Topics
Schlagworte
Panorama (33051)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »