Ärzte Zeitung online, 07.08.2009

Neustart des weltgrößten Teilchenbeschleunigers

GENF (dpa). Der mehrfach verschobene Neustart des größten Teilchenbeschleunigers der Welt ist nun für November geplant. Allerdings solle die Maschine zunächst nicht mit voller Kapazität laufen, teilte das Europäische Kernforschungszentrum CERN am Freitag in Genf mit.

Eine Panne im Kühlsystem hatte am 19. September vergangenen Jahres wenige Tage nach der Inbetriebnahme zwei Magneten des unterirdischen Beschleunigers lahmgelegt. In der Folge strömte eine große Menge zur Kühlung benötigtes Helium in den Tunnel.

Der im Grenzgebiet von Frankreich und der Schweiz liegende, 27 Kilometer lange Beschleunigerring des "Large Hadron Colliders" (LHC) war Anfang September 2008 nach 13 Jahren Bauzeit eröffnet worden. Der Bau hat rund drei Milliarden Euro gekostet.

Die Reparaturarbeiten seien nun abgeschlossen, erklärte CERN-Generaldirektor Rolf Heuer. Er sei zuversichtlich, dass die Maschine im kommenden Winter und 2010 reibungslos laufen werde. Der Betrieb mit gedrosselter Kraft solle den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, Erfahrungen zu sammeln. Die Kapazität werde dann gesteigert.

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