Ärzte Zeitung online, 10.08.2009

Noch zwölf Bergwanderer in Kliniken

OBERSTDORF/KEMPTEN (dpa). Von den durch verunreinigtes Trinkwasser auf einer Hütte erkrankten Bergwanderern waren am Montag nach Polizeiangaben noch zwölf Patienten in stationärer Behandlung. Sie wurden in verschiedenen Kliniken im Ober- und Ostallgäu behandelt.

Sie gehören zu den 145 Bergwanderern, die sich auf der Allgäuer Rappenseehütte mit verunreinigtem Trinkwasser infiziert hatten. Der Erreger für die Erkrankung stand am Montagvormittag noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Offenbar hatte die UV-Anlage der Hütte des Deutschen Alpenvereins (DAV) zur Keimvernichtung im Trinkwasser versagt.

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