Ärzte Zeitung online, 10.08.2009

Noch zwölf Bergwanderer in Kliniken

OBERSTDORF/KEMPTEN (dpa). Von den durch verunreinigtes Trinkwasser auf einer Hütte erkrankten Bergwanderern waren am Montag nach Polizeiangaben noch zwölf Patienten in stationärer Behandlung. Sie wurden in verschiedenen Kliniken im Ober- und Ostallgäu behandelt.

Sie gehören zu den 145 Bergwanderern, die sich auf der Allgäuer Rappenseehütte mit verunreinigtem Trinkwasser infiziert hatten. Der Erreger für die Erkrankung stand am Montagvormittag noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Offenbar hatte die UV-Anlage der Hütte des Deutschen Alpenvereins (DAV) zur Keimvernichtung im Trinkwasser versagt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wo Ärzte für die Telematikinfrastruktur gut gerüstet sind

Bis 31. März sollten Vertragsärzte den Anschluss an die Telematikinfrastruktur bestellt haben – sonst drohen Honorarkürzungen. Ein Blick in die KVen zeigt, wie der Stand ist. mehr »

Düsteres Bild der Weiterbildung

Fehlende Strukturen und Verstöße gegen Arbeitszeitgesetze: Eine Umfrage des Hartmannbundes unter knapp 1500 Assistenzärzten deckt gravierende Mängel in der Weiterbildung auf. mehr »

Doppelt so viele Fehltage wegen psychischer Störungen

Psychische Probleme sorgen für immer mehr Fehltage in Deutschland. Die Zahl der Krankentage wegen seelischer Leiden hat sich binnen zehn Jahren verdoppelt, so das Bundesarbeitsministerium. mehr »