Ärzte Zeitung online, 11.08.2009

"Pappkarton-Baby" in Paraguay gestorben

ASUNCIóN (dpa). Trauriges Gefühlsdrama in Paraguay: Die Eltern eines nur wenige Monate alten Babys haben ihr Kind "zum zweiten Mal verloren". Der Junge, eine Frühgeburt, war nach seiner Geburt am vorigen Donnerstag zunächst von den Ärzten in Asunción für tot erklärt worden.

Die Angehörigen hatten aber zu Hause festgestellt, dass das angeblich tote Kind noch lebte, und brachten es sofort wieder in die Klinik. Dort starb der kleine "Ángel Salvador" nach Medienangaben am Sonntag wegen des Versagens mehrerer lebenswichtiger Organe.

Die 24-jährige Mutter Isabel hatte ihren zweiten Sohn in der IPS-Klinik in Asunción nach nur fünf Monaten Schwangerschaft auf die Welt gebracht. Die Ärzte hatten den Tod des 580 Gramm schweren Babys bescheinigt und es der Familie in einem leeren Medikamenten-Pappkarton mit nach Hause gegeben. Dort stellte der Vater fest, dass sein Sohn noch lebte. Die Ärzte im Krankenhaus standen vor einem Rätsel. Sie stellten bei dem Kind nach der Einlieferung aber einen schwachen Herzschlag und auch Lungenprobleme fest. Der Fall hatte in ganz Paraguay für Aufsehen gesorgt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »