Ärzte Zeitung online, 13.08.2009

Weltbevölkerung 2050 über neun Milliarden Menschen

WASHINGTON (dpa). Die Zahl der Menschen auf der Welt wird nach Berechnungen der international angesehenen Forschungsgruppe Population Reference Bureau im Jahr 2011 die Sieben-Milliarden-Marke erreichen. Bis 2050 könnte die Weltbevölkerung sogar auf bis zu 9,4 Milliarden Menschen anwachsen, heißt es in einer am Mittwoch in Washington veröffentlichten Studie weiter.

In einem jüngsten UN-Report war die Zahl der Erdenbürger Mitte dieses Jahrhunderts auf etwa 9,1 Milliarden geschätzt worden.

Die Forschungsgruppe erwartet, dass fast das gesamte Bevölkerungswachstum zwischen 2009 und 2050 in weniger entwickelten Ländern erfolgt. Der größte Zuwachs wird trotz sinkender Geburtenraten in einigen Staaten wie Japan in Asien erwartet, wo die Zahl der Bevölkerung den Berechnungen zufolge von derzeit vier Milliarden auf 5,3 Milliarden ansteigen wird.

Für Europa sagen die Forscher ein Schrumpfen der Bevölkerung von 738 auf 702 Millionen voraus, für die USA aufgrund anhaltender Immigrantenzuströmen einen Zuwachs von 307 auf 439 Millionen im Jahr 2050.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »