Ärzte Zeitung online, 13.08.2009

Englischer "Wunderhund" überlebt Klippensturz

LONDON (dpa). Nicht nur Katzen haben sieben Leben: Ein Hund ist an der englischen Südküste eine 30 Meter tiefe Klippe hinabgestürzt und anschließend einen Kilometer zur rettenden Jacht geschwommen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der Hund namens "Buddy" der Rasse English Springer Spaniel jagte am Montag einem Hasen entlang der Klippenkante nahe der Hafenstadt Bournemouth nach, als er den Halt verlor. An den glitschigen Steinen rutschte er immer wieder ab und fiel schließlich ins Wasser.

Die Mannschaft der Jacht alarmierte die Küstenwache und sagte, sie habe dem erschöpften Vierbeiner Wasser und Essen gegeben. Ein Jetski-Fahrer brachte den Hund schließlich an Land.

"Buddys" Herrchen suchte drei Stunden lang verzweifelt nach dem fünfjährigen Hund. Eigentlich wollte er sich an dem Küstenabschnitt entspannen. "Ich bin da für einen netten, stressfreien Tag hingefahren und bin als nervliches Wrack zurückgekommen", sagte Steve Kingsley. "Es war ein Wunder, dass er das überlebte. Als ich über die Klippenkante guckte, dachte ich, seine Zeit wäre abgelaufen."

Topics
Schlagworte
Panorama (32493)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »