Ärzte Zeitung online, 19.08.2009

Leichtathletik-WM: Dopingproben aller Sprinter im 100-Meter-Finale negativ

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Foto: dpa - Bildfunk

BERLIN (eb). Nach dem spektakulären Finale am vergangenen Sonbntag gab es viele Gerüchte, aber jetzt steht fest: Die Doping-Proben aller acht Sprinter des 100-Meter-Finals der Männer bei den Weltmeisterschaften in Berlin sind negativ gewesen. Das hat der Leichtathletik-Weltverband IAAF mitgeteilt. Die in Medien verbreitete Vermutung, dass ein Final-Teilnehmer in einen Dopingfall verwickelt sein soll, hat sich somit als falsch heraus gestellt.

Der Jamaikaner Usain Bolt hatte das 100-Meter-Finale am Sonntagabend in einer kaum für möglich gehaltenen neuen Weltrekordzeit gewonnen. Er ging nach 9,58 Sekunden durchs Ziel und war damit nochmal 11/100 Sekunden schneller als bei seinem bisherigen Rekord vor einem Jahr in Peking.

Bei der WM in Berlin werden mehr als 1000 Doping-Kontrollen vorgenommen, davon sind rund 600 Bluttests. Alle Proben werden in Labors in Köln und Kreischa (Sachsen) analysiert. Beide Einrhctungen gehören zu den 35 Laboren weltweit, die von der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) akkreditiert wurden.

Um das Wada-Zertifikat zu erhalten, müssen die Labors unter anderem in der Lage sein, bei internationalen Meisterschaften binnen 48 Stunden alle Tests abzuschließen.

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