Ärzte Zeitung online, 20.08.2009

FoxNews: Jacksons Arzt droht Klage wegen fahrlässiger Tötung

LOS ANGELES (dpa). Michael Jacksons Privatarzt Dr. Conrad Murray soll nach Informationen von FoxNews in den kommenden zwei Wochen wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden.

Das berichtete der US-Fernsehsender am Mittwoch unter Berufung auf Ermittlerkreise. Demnach soll die Klage gegen den in Houston lebenden Kardiologen nach der Durchsuchung einer weiteren Apotheke in Los Angeles ausgesprochen werden, hieß es. Murray hatte sich am Dienstag erstmals seit dem Tod des Popsängers zu Wort gemeldet. In einer einminütigen Videobotschaft beteuert er, alles getan zu haben, was er konnte, um Jackson zu retten. Die Ermittler gehen davon aus, dass Murray dem Sänger am 25. Juni gefährliche Medikamente gespritzt und ihn dann alleine gelassen hatte. Jackson starb an Herzversagen.

Lesen Sie auch:
Michael Jackson: Mit Kälte wurde seine Haut gebleicht
Grässliche Nase, hässliches Gesicht?

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »