Ärzte Zeitung online, 20.08.2009

Höhepunkt der Hitzewelle in Frankreich

PARIS (dpa). Mit Temperaturen bis 40 Grad hat die Hitzewelle in Frankreich am Donnerstag ihren Höhepunkt erreicht oder überschritten. In Paris blieb es stickig-heiß, nachdem am Mittwoch dort mit 35,6 Grad ein Jahres-Hitzerekord gemessen wurde. Auch Deutschland erwartet den bislang heißesten Tag dieses Sommers.

Für sieben Landkreise in Südfrankreich von Toulouse bis Lyon gab das Wetteramt erneut Hitzealarm aus. Aber auch der Norden war nicht kühl: In Lille nahe der belgischen Grenze wurden 32 Grad erwartet, im Elsass bis zu 37 Grad.

Vom Atlantik her nahen jedoch kühlere Luftmassen, so dass die meisten Franzosen am Freitag wieder durchatmen können. In Paris soll das Thermometer dann auf 24 Grad fallen. Im Bereich der Loire-Mündung wurden die Höchsttemperaturen für Donnerstag auf 24 bis 26 Grad taxiert, in der Normandie stellenweise sogar nur auf 20 Grad.

Im Westen und Süden brachten heftige Gewitter mit Hagel bereits stellenweise kräftige Abkühlungen. In der südfranzösischen Ardèche wurden sieben Menschen beim Duschen im Schwimmbad von einem Blitz getroffen, sie kamen aber mit dem Schrecken davon.

Die Behörden mahnten über den Rundfunk die Bevölkerung, wegen der Hitze den Schatten zu suchen und viel zu trinken. Im Sommer 2003 waren fast 15 000 Menschen in Frankreich der Hitzewelle erlegen. Betroffen waren vor allem ältere Menschen, die nicht genügend Flüssigkeit zu sich genommen hatten.

Lesen Sie dazu auch:
Deutschland erwartet heißesten Sommertag

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis wurden erneut exzellente deutsche pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »