Ärzte Zeitung online, 21.08.2009

Absturztod vorgetäuscht: 51 Monate Gefängnis

WASHINGTON (dpa). Er wollte seinen Tod mit einem Flugzeugabsturz vortäuschen - nun muss er mehr als vier Jahre ins Gefängnis. Der amerikanische Geschäftsmann Marcus Schrenker (38) wurde von einem Bundesgericht in Penascola (Florida) wegen seines absichtlichen Flugzeugabsturzes, Missbrauchs des Notrufs sowie Betrugsversuchs zu 51 Monaten Haft verurteilt.

Das berichtete am Donnerstag die regionale Zeitung "Penascola News Journal".

Schrenker hatte seine Tat dem Bericht nach mit seinem schlechten Gemütszustand begründet. "Mir ging es nicht gut", sagte er unter Tränen im Gericht. Er habe den Boden unter den Füßen verloren.

Der Finanzberater und Hobbypilot war im Januar bei einem Flug nach Florida mit einem Fallschirm aus seinem Privatflugzeug gesprungen, um seinen Tod vorzutäuschen. Die Maschine stürzte in ein Sumpfgebiet. Wenige Tage später fasste die Polizei Schrenker auf einem Campingplatz in Florida. Der 38-Jährige ist hoch verschuldet. Seine Frau hatte damals gerade die Scheidung eingereicht. Außerdem laufen mehrere Verfahren wegen Wertpapierbetrugs gegen ihn.

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