Ärzte Zeitung online, 31.08.2009

Seit 50 Jahren kommt der Sandmann

HAMBURG (dpa). Der Sandmann versüßt seit 50 Jahren Kindern in Deutschland das Zubettgehen. Literarisches Vorbild war die Figur "Ole Luk¢je" (Ole Augenschließer) des dänischen Märchenautors Hans Christian Andersen (1805-1875).

Am 22. November 1959 brachte der Deutsche Fernsehfunk der DDR erstmals "Unser Sandmännchen" auf den Bildschirm und gewann damit ein Prestigeduell, denn auch der Westen bereitete eine solche Figur vor. Doch erst vom 1. Dezember 1959 trat dort ein Sandmännchen auf.

Beim DDR-Fernsehen schuf Gerhard Behrendt den kleinen Mann mit Spitzbart. Wolfgang Richter komponierte den Ohrwurm zu Walter Krumbachs Text: "Sandmann, lieber Sandmann". Harald Serowski entwarf die meisten der 200 Fahrzeuge des Sandmännchens wie Kutsche, Trabant-Cabrio, Panzer und Mondrakete.

Als Ende 1991 das DDR-Fernsehen seinen Betrieb einstellte, drohte dem Ost-Sandmann die Abwicklung. Zuschauerproteste verhinderten seine Pensionierung. Seit 1992 ist "Unser Sandmännchen" eine Koproduktion unter der Federführung des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) und läuft bei RBB, Mitteldeutschem Rundfunk MDR und Kinderkanal Ki.Ka.

www.sandmann.de

Topics
Schlagworte
Panorama (32510)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »