Ärzte Zeitung online, 09.09.2009

Bundesamt: Viele Mängel bei Elektronik-Anbietern im Netz

BERLIN (dpa). Viele Anbieter von Computern, Handys und DVD-Spielen im Internet verstoßen einer neuen Untersuchung zufolge gegen Verbraucherrechte. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit nahm bei einer Aktion die Internet-Seiten von 29 Elektronik-Anbietern unter die Lupe, teilte die Behörde am Mittwoch in Berlin mit. Bei 21 Seiten habe es einen Verdacht auf Rechtsverstöße gegeben.

Allein bei 14 Seiten gebe es Mängel bei der gesetzlich geforderten Belehrung über einen Widerruf, wenn man also den Kauf rückgängig machen will. Neun Anbieter hätten möglicherweise nicht genug über den Preis informiert.

Bei den Seiten handelt es sich nach Angaben des Bundesamts um Anbieter im Internet, die über Suchmaschinen leicht gefunden und von Verbrauchern oft genutzt werden. Namen wurden nicht genannt. Die Prüfer sahen sich zudem Angebote an, die bereits wegen Beschwerden bekannt sind. Sie kontrollierten auch, ob ein Internet-Anbieter erkennbar ist, genug über die Ware informiert und wie die Einzelheiten von Zahlung und Lieferung aussehen. Die Aktion lief europaweit. In Deutschland beteiligten sich der Bundesverband der Verbraucherzentralen und die Wettbewerbszentrale, ein Selbstkontrollorgan der Wirtschaft, daran.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »