Ärzte Zeitung online, 10.09.2009

Medienwächter beharren auf Kritik an Op-Show

MÜNCHEN (dpa). Die deutschen Jugendschützer gehen immer noch gegen eine fünf Jahre alte MTV-Show vor. In der Sendung "I want a famous face" ließen sich die Teilnehmer so umoperieren, dass sie ihrem Idol ähnlich sahen.

Die von den Landesmedienanstalten eingesetzte Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) teilte am Mittwoch mit, auch das Münchner Verwaltungsgericht gehe davon aus, dass solche Programme Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung stören können. Dies gehe auch aus einem kürzlich vorgelegten Urteil hervor.

Bei dem Gericht war am Mittwochnachmittag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hatte die Ausstrahlung von "I want a famous face" nur für die Zeit von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr zugelassen. Dagegen klagte MTV.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie kommen Ärzte an benötigte Grippe-Vakzinen?

Gesundheitsminister Spahn hat die rechtliche Grundlage gelegt, Grippe-Impfstoffe unter Ärzten auszutauschen. Aber wie geht das vonstatten? Darüber scheint Unklarheit zu herrschen. mehr »

Mit Pflege-Ko-Pilot Gewalt vermeiden

Etwa 1,5 Millionen Menschen werden zu Hause ohne Hilfe von Profis gepflegt. Überforderung, Vernachlässigung und nicht selten auch Gewalt sind die Folgen. Jetzt wird über Hilfe für die Helfer nachgedacht. mehr »

Mehr Handhygiene in Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfekte bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »