Ärzte Zeitung online, 11.09.2009

Fall Kevin: Sozialarbeiter kommt vor Gericht

BREMEN (dpa). Der Tod des zweijährigen Kevin in Bremen hat für einen Sozialarbeiter und den Amtsvormund des Kindes ein juristisches Nachspiel. Das Landgericht hat nach Angaben vom Freitag die Eröffnung des Hauptverfahrens wegen fahrlässiger Tötung beschlossen. Wann der Prozess beginnt, stehe noch nicht fest, sagte ein Gerichtssprecher.

Die Leiche des Zweijährigen war im Oktober 2006 im Kühlschrank seines drogensüchtigen Ziehvaters gefunden worden. Der 43-Jährige verbüßt nach einem Urteil vom Juni 2008 eine zehnjährige Haftstrafe wegen Körperverletzung mit Todesfolge in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen. Kevin stand damals unter staatlicher Obhut.

Topics
Schlagworte
Panorama (32331)
Recht (12515)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »

Wenn Leitlinien in die Irre führen

Zum Vorgehen bei Patienten mit Mikro- oder Makrohämaturie gibt es verschiedene Empfehlungen – das schafft Unsicherheit. Forscher haben festgestellt, dass Krebs oft unentdeckt bleibt, wenn Ärzte nationalen Leitlinien folgen. mehr »