Ärzte Zeitung online, 11.09.2009

Fall Kevin: Sozialarbeiter kommt vor Gericht

BREMEN (dpa). Der Tod des zweijährigen Kevin in Bremen hat für einen Sozialarbeiter und den Amtsvormund des Kindes ein juristisches Nachspiel. Das Landgericht hat nach Angaben vom Freitag die Eröffnung des Hauptverfahrens wegen fahrlässiger Tötung beschlossen. Wann der Prozess beginnt, stehe noch nicht fest, sagte ein Gerichtssprecher.

Die Leiche des Zweijährigen war im Oktober 2006 im Kühlschrank seines drogensüchtigen Ziehvaters gefunden worden. Der 43-Jährige verbüßt nach einem Urteil vom Juni 2008 eine zehnjährige Haftstrafe wegen Körperverletzung mit Todesfolge in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen. Kevin stand damals unter staatlicher Obhut.

Topics
Schlagworte
Panorama (27125)
Recht (14823)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stromstimulation hilft Gedächtnis auf die Sprünge

US-Forscher haben mit einer speziellen Wechselstromstimulation das Arbeitsgedächtnis von über 60-Jährigen auf das Niveau von 20-Jährigen gehoben – zumindest für kurze Zeit. mehr »

Aufklärung alleine verpufft

Nicht nur zu Ostern locken Schokolade und Co.: Laut DONALD-Studie liegt der Zuckerverzehr gerade bei Kindern und Jugendlichen noch immer über der WHO-Empfehlung. Forscher sehen hier die Politik in der Pflicht. mehr »

Länger geguckt, eher gekauft

Menschen treffen irrationale Kaufentscheidungen, so eine Studie: Allein eine lange Betrachtungsdauer lässt Personen eher zugreifen – selbst, wenn das Produkt schlecht ist. mehr »