Ärzte Zeitung online, 15.09.2009

Bundeskriminalamt fahndet nach Sex-Täter

WIESBADEN (dpa). Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Gießen fahnden mit einem Video von 1993 nach einem Sex-Täter mit Knollennase, der zwei Jungen missbraucht hat. Wie das BKA in Wiesbaden am Dienstag berichtete, zeigt das Video die Jungen im Alter von etwa 11 bis 15 Jahren "bei der Durchführung von sexuellen Handlungen, die vom Täter angewiesen und aufgenommen wurden".

Einer der Jungen wird im Video Sebastian genannt. Der Gesuchte ist ebenfalls zu sehen; er war damals 50 bis 60 Jahre alt, müsste inzwischen also 65 bis 75 sein. Die Fahnder halten es für möglich, dass der Mann noch andere Kinder missbraucht hat. Die Opfer dürften inzwischen 27 bis 31 Jahre alt sein.

Der Unbekannte hatte laut BKA dunkelblondes Haar, Geheimratsecken und einen Seitenscheitel links. Neben der Knollennase erwähnen die Fahnder noch eine Narbe unter dem rechten Auge. Nachdem alle bisherigen Fahndungsmaßnahmen nicht zur Identifizierung eines Verdächtigen geführt haben, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen eine Öffentlichkeitsfahndung beschlossen. Die Ermittler erhoffen sich Hinweise aus der Bevölkerung auf den Gesuchten.

Informationen, Bilder und Teile des Videos vom Täter sowie seine Stimme gibt es unter www.bka.de

Topics
Schlagworte
Panorama (32507)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »

Prä-Op-Labor - Kein Einfluss auf den Bonus

Mit der Laborreform hat sich der Blick verstärkt auf das Prä-Op-Labor gerichtet. Das soll nicht auf die Laborkosten angerechnet werden. mehr »