Ärzte Zeitung online, 21.09.2009

Amokläufer von Ansbach aus künstlichem Koma erwacht

ANSBACH (dpa). Der Amokläufer von Ansbach ist vier Tage nach seiner Tat aus dem künstlichen Koma erwacht. Dies teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Ansbach am Montag mit. Der 18-Jährige habe aber noch nicht vernommen werden können.

Auch der Haftbefehl konnte ihm noch nicht eröffnet werden. Von der Vernehmung des Gymnasiasten erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf das Motiv seines Amoklaufs am vergangenen Donnerstag an seiner eigenen Schule, dem Gymnasium Carolinum in Ansbach. Der Täter hatte einen Lehrer und neun Schüler teils schwer verletzt, ehe ihn die Polizei mit fünf Schüssen stoppen konnte. Dabei wurde er schwer verletzt.

Lesen Sie dazu auch:
Ist eine Prävention von Amokläufen an Schulen möglich?

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »