Ärzte Zeitung online, 25.09.2009

WWF: 163 neue Arten im Mekong-Gebiet entdeckt

BANGKOK (dpa). Forscher haben entlang des mächtigen Mekong-Flusses in Südostasien im vergangenen Jahr 163 neue Pflanzen- und Tierarten entdeckt. Darunter sind Orchideen, Bananen, Palmen, Schlangen, Frösche und Fische, berichtete die Umweltstiftung WWF am Freitag in Bangkok.

Ihr Lebensraum sei aber akut bedroht: Nur noch fünf Prozent der Landschaft seien intakt, und der Klimawandel beschleunige die Gefahren für Pflanzen und Tiere.

Unter den spektakulären Entdeckungen sind ein Vögel fressender Frosch mit Fangzähnen, ein Leoparden-Gecko mit orangefarbenen Katzenaugen, eine getigerte Grubenotter und ein flugfauler Vogel. Das Gebiet erstreckt sich zwischen Südwestchina, Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand und Birma.

Bedroht sind Tiere und Pflanzen durch die Verbauung der Flüsse und das Abholzen der Wälder für Plantagen. Durch den Klimawandel sei die Region schon wärmer geworden und das Süßwasser knapper. Dürren und Überschwemmungen häuften sich. Der WWF fordert grenzübergreifende Maßnahmen, um die Region besser zu schützen.

Topics
Schlagworte
Panorama (33118)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Erfolg mit Gentherapie bei Anämien

Aktuelle Berichte beim ASH-Kongress bestätigen den Nutzen einer Gentherapie bei Patienten mit Beta-Thalassämie oder Sichelzellanämie. mehr »

Leichter Antieg auf 118 Influenza-Fälle

Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der 48. Kalenderwoche (KW) 2018 in fast allen Bundesländern gestiegen, besonders in Ostdeutschland. mehr »