Ärzte Zeitung online, 02.10.2009

THW und Rettungsteam unterwegs nach Indonesien

FRANKFURT/MAIN/DUISBURG (dpa). Das Technische Hilfswerk (THW) schickt fünf Helfer in das Katastrophengebiet in Südostasien. Am Freitag sollten die Mitarbeiter von Frankfurt aus ins indonesische Jakarta fliegen, wie ein Sprecher des THW Hessen-Rheinland-Pfalz und Saarland sagte. Gemeinsam mit einem weiteren Mitarbeiter dort sollen sie die Lage erkunden und sich mit der Regierung sowie der deutschen Botschaft beraten.

Die Helfer kommen aus verschiedenen Regionen Deutschlands und sind Fachleute für Logistik, Infrastruktur, Trinkwasseraufbereitung und Bauwesen. Sie sollen klären, welche Hilfe aus Deutschland am dringendsten gebraucht wird.

Die deutsche Hilfsorganisation International Search and Rescue (I.S.A.R.) Germany schickte eine Rettungsmannschaft in das Erdbebengebiet. Dem Team gehören 24 Bergungsexperten, Rettungsassistenten und Notärzte sowie 4 Rettungshunde an, wie die Organisation in Duisburg berichtete. Die Mannschaft sei außerdem mit sechs Tonnen modernster Ortungs- und Bergetechnik sowie einem ersten Notfallpaket mit Verbandsmaterial, Antibiotika und Schmerzmitteln unterwegs, das vom Hilfswerk Action Medior zusammengestellt wurde.

www.thw.de
www.isar-germany.de
www.medior.org

Topics
Schlagworte
Panorama (32510)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »