Ärzte Zeitung online, 08.10.2009

Schwere Nachbeben im Südpazifik

WELLINGTON (dpa). Die Erdbebenserie im Südpazifik reißt nicht ab. Nach den drei Beben mit Stärken über 7 um kurz nach Mitternacht mitteleuropäischer Sommerzeit erschütterten mindestens sieben Nachbeben die Region. Das bislang stärkste erreichte um 4.12 Uhr MESZ eine Stärke von 6,9. Schäden wurden nicht gemeldet.

Nach den ersten Beben war in zahlreichen der oft nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegenden Inselstaaten Tsunami-Alarm ausgelöst worden. Zehntausende Menschen auf den Salomonen-Inseln, Vanuatu, Fidschi und anderen Pazifik-Inseln brachten sich in Sicherheit. Der Meeresspiegel stieg aber nur um wenige Zentimeter. Befürchtete Riesenwellen bleiben aus.

Die Epizentren der Beben lagen auf halbem Weg zwischen Vanuatu und den Salomonen-Inseln rund 270 Kilometer von den Küsten entfernt. Die Region liegt 2100 Kilometer nordöstlich von Brisbane in Australien.

Topics
Schlagworte
Panorama (27041)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »