Ärzte Zeitung online, 09.10.2009

Ikea warnt Käufer von Gasherden

HOFHEIM (dpa). Der schwedische Möbelhersteller Ikea hat Käufer von Herden mit FRAMTID-Gasmulden der Firma Electrolux aufgerufen, die Geräte nicht zu benutzen und die Gaszufuhr abzustellen. Es könnte Gas austreten, erklärte das Möbelhaus am Freitag in Hofheim. Betroffen sind 145 Käufer in Deutschland und 19 in Österreich, die die Geräte zwischen dem 1. August und dem 5. Oktober erworben haben.

Die Gasmulden gehören zu Herden, die Ikea mit seinen Küchen verkauft. Bei einer Qualitätskontrolle von Electrolux sei aufgefallen, dass die Anschlussstücke an die Gasversorgung für den Gebrauch in Italien, aber nicht in Deutschland ausgelegt seien. Berichte über irgendwelche Probleme seien nicht bekannt.

Ikea bittet die Kunden, sich beim Electrolux-Callcenter unter 0800/444 00 66 zu melden. Betroffen sind die FRAMTID-Gasmulden HGA1K und HGA2K mit den Artikelnummern 001-541-58 und 901.541-54, dem Ikea-Logo und dem Herkunftsland Italien. Die Information findet sich auf einem Aufkleber unterhalb der Gasmulde.

Topics
Schlagworte
Panorama (32841)
Organisationen
Ikea (14)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »