Ärzte Zeitung online, 09.10.2009

NASA-Sonde schlägt wie geplant auf dem Mond ein

WASHINGTON (dpa). Die NASA-Sonde "LCROSS" ist am Freitag wie geplant auf den Mond gestürzt. Kurz nach 13.30 Uhr deutscher Zeit schlug zunächst das zwei Tonnen schwere Geschoss "Centaur" mit rund 9000 Kilometern pro Stunde in den eisigen Mondkrater Cabeus ein. Wenige Minuten später folgte die Sonde selbst.

Mit der Mission möchte die US-Raumfahrtbehörde Wasser auf dem Mond nachweisen. Das "Centaur"-Geschoss sollte eine kilometerhohe Staubwolke aufwirbeln. Die nachfolgende Sonde sollte deren Zusammensetzung messen und die Daten sofort zur Erde funken. Ob sich in dem Mondstaub vom Kraterboden Wasser befindet, wird die Datenauswertung zeigen. Indirekte Hinweise auf gefrorenes Wasser gab es bereits.

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