Ärzte Zeitung online, 16.10.2009

Kamelzüchter verklagt größte Öl-Firma der Welt

RIAD (dpa). Ein Kamelzüchter in Saudi-Arabien hat die staatliche Ölgesellschaft Saudi Aramco verklagt, weil eines seiner Lieblingskamele in der Wüste in einem mit Erdöl gefüllten Loch verendet ist. Er fordert eine Million Riad (rund 178 000 Euro) für die dreijährige schwarze Kamelstute, die er zu einem "Kamel-Schönheitswettbewerb" angemeldet hatte.

Das Verfahren gegen Saudi Aramco, die größte Erdölfördergesellschaft der Welt, soll laut einem Bericht der Zeitung "Okaz" vom Freitag am kommenden Montag beginnen.

Die Zeiten, in denen die Menschen auf der Arabischen Halbinsel das Kamel als Transporttier nutzten, liegen zwar schon eine Weile zurück. Doch auch im Erdöl-Zeitalter züchten viele Saudis noch Kamele, um ihre Milch zu trinken oder um sie in Kamelrennen zu schicken.

Topics
Schlagworte
Panorama (32510)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »