Ärzte Zeitung online, 03.11.2009

Filmfest zeigt Leben von Menschen mit Behinderung

MÜNCHEN (dpa). Gehörlose machen Pantomime-Theater, eine Gruppe behinderter Menschen entführt einen Popstar, zwei schwerbehinderte Aktivistinnen treten den Weg nach Washington an: Ungewöhnliche Lebensweisen von Menschen mit Behinderung kommen beim 7. Internationalen Kurzfilmfestival "Wie wir leben!" in München auf die Leinwand.

Von diesem Mittwoch (4. November) an werden im Filmmuseum 26 Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme aus 13 Ländern zu den Themen Behinderung und Krankheit gezeigt. Das Festival endet am Samstag (7. November) mit der Verleihung der Filmpreise, die insgesamt einen Wert von fast 10 000 Euro haben.

Einige der Festivalbeiträge werden zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein. So zeigt der indische Film "Three of us" den ungewöhnlichen Alltag eines Elternpaares und seines spastisch gelähmten Sohnes. Der tschechische Animationsfilm "O Sexu" beschäftigt sich mit dem Tabuthema körperliche Liebe. Fast alle Regisseure und Mitwirkenden der Beiträge werden laut "arbeitsgemeinschaft behinderung und medien" mit dabei sein und mit dem Publikum sprechen.

Internet: www.abm-festival.de

Topics
Schlagworte
Panorama (30881)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »