Ärzte Zeitung online, 03.11.2009

Universität Halle erhält Wal-Penis als Geschenk

HALLE (dpa). Ein mehr als 200 Jahre alter Wal-Penis ist künftig im Naturkundlichen Universitätsmuseum Halle zu sehen. Die Hochschule erhielt den Wal-Penis am Dienstag als Geschenk der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

zur Großdarstellung klicken

Einen mehr als 200 Jahre alten und 1,27 Meter langen Wal-Penis überreicht Archivar Danny Weber (l.) am Dienstag dem Leiter des künftigen Naturkundlichen Universitätsmuseums Halle/Saale, Frank Steinheimer.

Foto: dpa - Bildfunk

Bei dem und 1,27 Meter langen Stück handelt es sich den Angaben zufolge um das letzte Relikt der ehemaligen naturkundlichen Leopoldina-Sammlung. Der Projektleiter des künftigen Naturkundlichen Universitätsmuseums, Frank Steinheimer, kündigte an, der Wal-Penis werde noch vor der Eröffnung des Museums erstmals 2012 in der Sonderausstellung "Expeditionskisten" gezeigt.

Der aus getrockneter Haut und Muskeln bestehende Wal-Penis wurde im Mai 2009 im Archiv der Leopoldina entdeckt und zunächst für ein Tierhorn gehalten. Eine DNA-Untersuchung im Institut für Biochemie und Biologie der Universität Potsdam ergab, dass es sich um den Penis eines Grönlandwals handelt. Diese Tiere können bis zu 16 Meter lang und 70 Tonnen schwer werden.

Das Naturkundliche Universitätsmuseum Halle soll 2013 eröffnet werden.

Topics
Schlagworte
Panorama (32847)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »