Ärzte Zeitung online, 11.11.2009

Hai rettet Hai-Babys mit "Kaiserschnitt"

WELLINGTON (dpa). Mit einem Biss in die Bauchdecke einer Artgenossin hat ein Hai in Neuseeland wahrscheinlich mehreren Hai-Babys das Leben gerettet. Die Kleinen schwammen in einem Aquarium aus dem Bauch der Mutter und Mitarbeiter brachten sie in Sicherheit, bevor sich andere Haie und Stachelrochen über sie hermachen konnten, berichteten neuseeländische Medien am Mittwoch. 

Die Mitarbeiter wussten nicht, dass das Hai-Weibchen Nachwuchs erwartete. Bei einer Geburt in der Nacht wären die Kleinen mit größter Wahrscheinlichkeit aufgefressen worden.

Die Mitarbeiter von Kelly Tarlton's Unterwasserwelt-Aquarium in Auckland waren skeptisch, als Besucher sie am Dienstag alarmierten und aufgeregt berichteten, ein Hai habe einen anderen gebissen und aus der Bauchwunde seien Junge hinausgeschwommen. Es sei nicht unüblich, dass Haie sich gegenseitig beißen, sagte Expertin Fiona Davies der Zeitung "New Zealand Herald". Doch von einem derartigen "Kaiserschnitt" habe sie noch nie gehört. Tierärzte nähten die Wunde am Muttertier zu. Die Jungen wurden in ein separates Aquarium gesetzt und sollen später ausgesetzt werden.

Topics
Schlagworte
Panorama (30935)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »