Ärzte Zeitung online, 18.11.2009

"People": Brooke Shields war Selbstmord nahe

NEW YORK (dpa). Hollywood-Star Brooke Shields (44) hatte nach der Geburt ihrer inzwischen sechsjährigen Tochter Rowan nicht nur schwere Depressionen, sondern war einem Selbstmord nahe. Die Erfahrung mobilisierte sie zum Kampf gegen die schwere Krankheit und brachte ihr jetzt auch eine Auszeichnung der Stiftung "Hope for Depression Research" ein, wie die Zeitschrift "People" am Dienstag berichtete.

In ihrer Dankesrede bekannte Shields, dass sie 2003 versucht war, gegen eine Wand am Rand einer Schnellstraße zu fahren und sich so das Leben zu nehmen. "Mein Kind wäre ohne mich besser dran", sei ihr damals durch den Kopf gegangen. Eine Freundin redete ihr über das Handy ins Gewissen, bis sie sicher zu Hause ankam, sagte Shields bei der Veranstaltung in Manhattan. Ihr habe sie das Leben zu verdanken.

Inzwischen weiß die Schauspielerin, dass ihre schweren Depressionen und Suizid-Gedanken von einer "chemischen Störung" im Körper nach der Niederkunft kamen. Sie hatte vor Rowans Geburt eine Fehlgeburt erlitten und sieben Fruchtbarkeitsbehandlungen über sich ergehen lassen. Nach einer erfolgreichen Therapie schenkte sie vor drei Jahren ihrer zweiten Tochter Grier das Leben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »