Ärzte Zeitung online, 19.11.2009

Jeder zweite Deutsche würde einem Freund 1000 Euro leihen

STUTTGART (dpa). Beim Geld hört die Freundschaft auf - dieses Sprichwort gilt nur für die Hälfte der Deutschen. Denn nach einer Umfrage des Magazins "Readers Digest" würde mehr als jeder Zweite (54 Prozent) einem Freund in Not 1000 Euro leihen. In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wären sogar 64 Prozent bereit, Freund oder Freundin finanziell zu unterstützen.

Die als knauserig bekannten Baden-Württemberger liegen mit 50 Prozent unter dem Durchschnitt.

Aber nicht nur beim Geld sind die Deutschen großzügig: 91 Prozent hätten kein Problem damit, einem guten Bekannten ein größeres Werkzeug wie eine Bohr- oder Nähmaschine zu leihen. Auch bei der Frage, ob dem Freund geholfen werde, wenn dessen Fotoapparat kurz vor einer Reise kaputt geht, zeigten sich die 1006 Befragten generös: 80 Prozent würden ihm die eigene Kamera mit auf den Weg geben.

Des Deutschen liebstes Spielzeug, das Auto, wird allerdings nicht so leicht herausgerückt. Hier sind es nur 54 Prozent, die einem Freund den eigenen fahrbaren Untersatz anvertrauen würden. In Sachsen und Thüringen rücken sogar zwei von drei Befragten den Schlüssel nicht heraus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »