Ärzte Zeitung online, 20.11.2009

Menschen in Peru ermordet, Fett verkauft

LIMA (dpa). Eine Gangsterbande in Peru hat möglicherweise Dutzende von Menschen ermordet, um den Opfern Fett abzusaugen und dieses an Kosmetikfirmen zu verkaufen. Vier mutmaßliche Mitglieder der Bande wurden festgenommen, nach sieben weiteren werde gefahndet, sagte der leitende Polizeigeneral Eusebio Félix Murga am Donnerstag in Lima.

Die genaue Zahl der Opfer war zunächst nicht bekannt. "Nach der Menge des verkauften Fetts müssen es viele Opfer gewesen sein", meinte Murga.

Nach peruanischen Presseberichten vom Freitag gestanden die Festgenommenen die Ermordung von wenigstens fünf Menschen. In der Gegend von Huánuco im Zentrum des Landes, wo die Bande ihr Unwesen trieb, werden zudem 60 Menschen vermisst. Die Bande kassierte 15 000 Dollar (10 000 Euro) für jedes Kilogramm menschliches Fett. Die Käufer seien Firmen in Europa gewesen, sagte der Polizeigeneral.

Topics
Schlagworte
Panorama (32700)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Welche Rolle sollen pränatale Bluttests künftig spielen?

Der GBA ist aktuell dabei, über die Kassenerstattung von pränatalen Bluttests zu entscheiden. Bundestagsabgeordnete fordern hierzu auch eine begleitende ethische Debatte. mehr »

Versäumte HPV-Impfungen bis zum Alter von 20 nachholen!

Werden Frauen erst jenseits des 20. Lebensjahres geimpft, ist der HPV-Schutz fraglich, berichten Forscher. Sie plädieren deshalb für einen möglichst frühen Beginn der Impfserie. mehr »

Krebsangst darf Blutdrucktherapie nicht gefährden

Die Angst vor Krebs ist hoch und mancher Patient könnte den falschen Schluss ziehen, nun lieber ganz auf Valsartan zu verzichten, warnt nun auch die Deutsche Hochdruckliga. mehr »