Ärzte Zeitung online, 26.11.2009

Mann wählte 40 Mal Notruf - Nacht in Zelle

HAGEN (dpa). Den Polizeinotruf mit der Telefonseelsorge verwechselt hat ein betrunkener 35-Jähriger im westfälischen Hagen. In der Nacht auf Montag rief er insgesamt rund 40 Mal die 110 an und versuchte, mit den Beamten über seine privaten Probleme zu reden.

Der Polizei wurde es schließlich zu bunt. Die Beamten ermittelten seinen Wohnort, fuhren hin und legten ihm eine Anzeige vor. Vergeblich. Kaum waren sie weg, griff er erneut zum Hörer und wählte die ihm vertraute Nummer.

Nach ihrem zweiten Besuch musste er die Polizisten dann zur Wache begleiten. Dort konnte er in Ruhe in einer Ausnüchterungszelle seinen Rausch ausschlafen, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Topics
Schlagworte
Panorama (32851)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »