Ärzte Zeitung online, 03.12.2009

EU-Kommission warnt vor gefährlichen Lichterketten

BRÜSSEL (dpa). Die EU-Kommission hat zu Beginn der Adventszeit vor gefährlichen Lichterketten gewarnt. Von 30 Prozent der Ketten gehe ein "großes Sicherheitsrisiko" aus, sagte EU-Kommissarin Meglena Kuneva am Mittwoch in Brüssel. Demnach können die mangelhaften Lichterketten Brände verursachen oder Stromschläge auslösen.

"Wenn wir Weihnachten als 'Lichterfest‘ wollen, dann müssen die Verbraucher Gewissheit haben, dass sie nicht ihre Sicherheit aufs Spiel setzen", forderte die Kommissarin. Nationale Behörden und Hersteller müssten mehr tun, "um die Lücken und Schlupflöcher zu stopfen, durch die minderwertige Produkte in die Geschäfte und letztlich zu uns nach Hause gelangen".

Die Kommission rät Verbrauchern, Lichterketten von seriösen Händlern zu kaufen, bei denen sie sich darauf verlassen können, dass die allgemeinen Sicherheitsnormen eingehalten werden. Außerdem sei es ratsam, die Lichter auszuschalten, wenn man das Haus verlässt. Insgesamt wurden 196 zufällig ausgewählte Lichterketten aus verschiedenen Preisklassen zwischen November 2007 und Mai 2009 untersucht. Rund 41 Prozent der geprüften Produkte stammten der Kommission zufolge aus China.

Lesen Sie dazu auch:
TÜV warnt vor Lichterketten und Billig-Spielzeug

Topics
Schlagworte
Panorama (32851)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Obwohl er querschnittsgelähmt ist, konnte ein Mann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »