Ärzte Zeitung online, 03.12.2009

Verteilung von Sexspielzeug in Paris verboten

PARIS (dpa). Stadt der Liebe hin oder her: Die Pariser Polizei hat eine Werbeaktion verboten, bei der gratis Sexspielzeug verteilt werden sollte. Sie fürchte eine öffentliche Ruhestörung, berichtete die Website lepost.fr am Mittwoch.

Ein Vertreiber von Sexspielzeug hatte 6000 kleine Nikolausmützen mit je einem String-Tanga, einem Kondom und einem nicht näher definierten Sexspielzeug im Pariser Schwulenviertel Marais unters Volk bringen wollen.

Eine ähnliche Aktion war zum Valentinstag im vergangenen Februar problemlos verlaufen. Allerdings war es kürzlich bei einer geplanten Verteilung von Bargeld im Rahmen einer Werbeaktion zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei hatte die Veranstaltung zunächst genehmigt, dann aber im letzten Moment abgesagt, als sich bereits eine große Menschenmenge gebildet hatte. Es kam zu Randale, mindestens ein Auto wurde umgeworfen, mehrere Geschäfte verwüstet.

Zum Artikel "Distribution de sex toys dans Paris: annulée!" auf lepost.fr

Topics
Schlagworte
Panorama (27131)
Krankheiten
Kontrazeption (1081)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Kokain auf Brust und Herz schlägt

Down nach dem High: Ein junger Mann kommt mit Brustschmerzen in die Notaufnahme, er hat am Tag zuvor Kokain konsumiert. Die Diagnostik ergibt einen überraschenden Befund. mehr »

Immer mehr BU-Fälle durch die Psyche

Der lange Arm der Leistungsgesellschaft oder einfach bessere Diagnose? Eine sprunghaft steigende Anzahl von Arbeitnehmern scheidet wegen psychischer Probleme vorzeitig aus dem Berufsleben aus. mehr »

Fehlerquelle Entlassbriefe

Unbekannte Abkürzungen und Therapieempfehlungen, die nicht zum Befund passen: Eine Umfrage unter Hausärzten deckt Verbesserungspotenzial in Entlassbriefen auf. mehr »